Schulgeschichte

Durch die Umwandlung der Höfe Weber und Blanke in baureife Grundstücke wuchsen die Schülerzahlen an der Michael- und Elisabethschule so stark, dass der Rat der Stadt Rheine am 6.10.1959 den Beschluss zum Bau einer neuen Volksschule fasste.
Architekt war Dipl. Ing. Feuerpeil aus Lünen, die Namensgebung „Edith-Stein-Schule“ erfolgte auf Vorschlag von Rektor Meinrad Schmidt, dem früheren Leiter der Elisabethschule.

Die Edith-Stein-Schule war zu Beginn eine katholische Volksschule mit 8 Klassen. Erster Schulleiter wurde Albert Möllerfrerk.
Am 17. April 1963 begann für 284 Schülerinnen und Schüler der 1. Schultag. Für die Kinder und Lehrpersonen gab es zu Beginn viele Probleme, da die Bau- und Einrichtungsarbeiten nicht rechtzeitig beendet worden waren, Stühle und Tafeln fehlten und der Schulhof nicht nutzbar war.

Die Schulreform 1968 bringt die Aufteilung der Volksschulen in Grund- und Hauptschulen. Seit dieser Zeit wird die Edith-Stein-Schule als Gemeinschaftsgrundschule weitergeführt.

Dies war das Kollegium im November 1966:

Kollegium 1966

Von links nach rechts: Heinrich Börger, Frl. Moritz, Frl. Theiselmann, Frl. Averesch, Heribert Werning, Elisabeth Kunert, Hermann Hegge, Elle Schwarte, Rektor Albert Möllerfrerk, Konrektorin Henriette Maas geb. Schwaning, Franz Grundke. (Frau Holtherm fehlt auf dem Bild wg. Mutterschaftsurlaub).

Dies war das Kollegium bei einem Ausflug 1969 (z.T. mit Partner):

Von links nach rechts:
Herr Paschen, Herr Lüke, Frau Riddering, Herr und Frau Holtherm, Frau Wein, Frau Orlowsky, Frau Vogelsang, Frau Allgaier, Herr und Frau Albers, Frau und Herr Werning.

1988 konnte das 25jähriges Bestehen der Schule gefeiert werden. Im Artikel der Münsterländischen Zeitung vom 2.5.1988 wird noch einmal die Entwicklung und Veränderung der Schule beschrieben.

Die Edith-Stein-Schule hat einige Tausend Schüler auf das Leben vorbereitet. Von den vielen Abschlussklassen sind hier drei stellvertretend zu sehen. Das erste Foto zeigt die Abschlussklasse von 1966, damals noch Volksschule. Das zweite Foto aus der „Grundschulzeit“ zeigt die Klasse 4b mit Lehrerin Zumbroich, aufgenommen am 15.10.1975. Die Klasse wurde 1976 entlassen. Das dritte Foto zeigt die 4a von 1980, mit Lehrer Bisping.

Abschlussklasse 1966
Klasse 4b mit Lehrerin Zumbroich 1975
Klasse 4a von 1980 mit Lehrer Bisping

Vordere Reihe v.l. Frank Engelshove, Lars Völkers, Matthias Bergenroth, Jutta Stegemann, Manuela Elting, Harald Reich, Guido Isdepsky, Stefan Klümper
Mittlere Reihe v.l. Carsten Spielmann, Anja Schürmann, Christian Brandes, Sabine Ungruh, Peter Jende, Sandra Frost, Monika Kowalki, Klassenlehrer Alfred Bisping
Hintere Reihe v.l. Dagmar Tegeder, Sylvia Meier, Ellen Roskamp, Jürgen Hagemann, Anja Szylkin, Christina Wessling, Thomas Raatgering

Website-Name

In den Anfängen war unser Internetauftritt kostenlos bei Rheine Public unter: www.r-net.de/rheine/edith-stein-schule . Nachdem die Stadt die Verträge mit Rheine Public gekündigt hatte, mussten wir uns im August 2003 eine eigenständige Internetadresse zulegen. Die Wahl fiel auf: www.edelsteinschule.de .
Woher der Name? Dass wir lauter kleine Edelsteine unterrichten, die von uns im Unterricht noch feiner geschliffen werden, ist ja klar. Nein, Grund ist die gelegentlich vorkommende Namensverwechslung der Erstklässler bei „Edith-Stein“ mit „Edelstein“. So war unser Spitzname schon seit Jahren „Die Edelsteiner“. Auch eine unserer Mailadressen lautet(e) so: edelsteinschule@osnanet.de .Wir denken, dass der neue Name sehr einprägsam ist und sich schnell durchsetzen wird.

Soweit zur Entstehung. Heute ist der Begriff „Edelsteiner“ längst zu unserem Markennamen geworden.

Neues Logo

Die Edith-Stein-Schule hat ein neues Logo. Zum 50-jährigen Schuljubiläum wurde vom Förderverein ein Wettbewerb ausgelobt, zu dem 42 Kinder und Familien einen Entwurf ablieferten. Die Schulkonferenz wählte dann den Siegerentwurf aus. Gewinnerin ist Michelle Befort. Auch der Edelstein taucht hier wieder auf.